Einsatzleitwagen KDOW (Florian Kernen 10)

Eine Polizeistreife hatte auf einem Industriegrundstück ein starkes, explosionsartiges „Pfeifgeräusch“ festgestellt, das bis Waiblingen zu hören war. Sie stellte im Laufe ihrer Erkundung an der Rückseite des Fabrikgebäudes zudem eine aus einer Rohrleitung austretende „stark übel riechende Flüssigkeit“ fest und alarmierte daraufhin die Feuerwehr.

Bereits vor dem Eintreffen des ebenfalls hinzugezogenen Chemiefachberaters stellte die Feuerwehr fest, dass es sich offenkundig um einen Defekt an einer Absauganlage handelt. Die „übel riechende Flüssigkeit“ stellte sich als austretendes Kondenswasser heraus. Auch nach Aussage der Besatzung des vorsorglich von der Leitstelle alarmierten Rettungswagens waren der üble Geruch und das Geräusch noch auf der Bundesstraße wahrnehmbar.

Die Feuerwehr entnahm über das Freischaltelement der Brandmeldeanlage den Zentralschlüssel, um in das Gebäude gelangen zu können. Gleichzeitig verständigte sie einen verantwortlichen Schlüsselträger des Betriebes, der die Anlage schließlich abschaltete. Daraufhin verstummte auch das unangenehme, weithin hörbare Geräusch. Weitere Maßnahmen wurden auf Weisung von Polizei und Feuerwehr von Seiten des Betreibers veranlasst.

Unter dem Alarmierungsstichwort „Verdächtiger Rauch“ alarmiert die Leitstelle, wenn Brandgeruch festgestellt wird, Rauch sichtbar ist und ggf. ein Rauchwarnmelder ausgelöst hat, aber die Lage noch unklar ist.

So auch im heutigen Fall: aus einer Wohnung drang Rauch ins Treppenhaus, es roch nach angebranntem Plastik und der Rauchwarnmelder hatte ausgelöst. Der Hausmeister und Mitbewohner hatten bis zum Eintreffen von Polizei und Feuerwehr die Wohnungstür bereits gewaltsam geöffnet. Als Ursache stellte sich heraus, dass sich im Backofen ein Kuchen in einem nicht geeigneten Behältnis befand.

Die Feuerwehr entrauchte die Wohnung mit einem Überdruckbelüftungsgerät und instruierte die Bewohner über weitere notwendige Maßnahmen, bis die Wohnung wieder bewohnbar ist.

Ausgelöster Rauchwarnmelder. Feuerwehr wurde zur Türöffnung angefordert.

Verkehrsunfall zwischen zwei Motorrädern. Sicherstellen des Brandschutzes und Aufnahme von auslaufenden Betriebsstoffen. Verkehrssicherung für die Landung von zwei Rettungshubschraubern in Absprache mit der Polizei.

Austretendes Öl aus einem dort abgestellten ehemaligen Linienbus. Abstreuen der Öllache mit Bindemittel.

Bewohner eines Zweifamilienhauses melden der Leitstelle über Notruf 112 Rauchentwicklung aus dem Heizungsraum im Kellergeschoss. Die Feuerwehr kontrollierte den betroffenen Bereich u.a. mit einer Wärmebildkamera und entrauchte das Gebäude mit einem Überdruckbelüfter. Vermutlich handelte es sich um eine Verpuffung in der Heizungsanlage.

Alarm über die Automatische Brandmeldeanlage, ausgelöst durch angebrannte Speisen in der Kantinenküche eines Gewerbebetriebes, in dem nächtlich gearbeitet wurde.

Anforderung des Chemiefachberaters und des Kreisfeuerwehrpressesprechers durch den Kreisbrandmeisters zu einem Gefahrgut-Einsatz nach Remshalden. Beratung der Einsatzleitung; Messungen vorgenommen, Betreuung der anwesenden Medienvertreter. Weiterlesen

Spaziergänger melden der Polizei einen „hilflosen Hund“ in der Kanalisation in den Weinbergen. Die Polizeistreife fordert vor Ort die Feuerwehr zur Tierrettung nach. Diese stellt in einem Kanaleinlauf tatsächlich einen Hund fest. Nachdem das Anlocken mit Leckerlies nicht gelang, wurde der Hund auf andere Weise gerettet und seinen Besitzern übergeben. Ob der ausgebildete Jagdhund Felice tatsächlich in einer hilflosen Lage oder lediglich auf Fuchsjagd war – dazu hat er sich noch nicht geäußert… Weiterlesen