Landrat Johannes Fuchs: „Ausdruck gelebter Partnerschaft“ / Vorstellung des neuen Führungsstabes im Rems-Murr-Kreis

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Im Juni 2013 schickte Landrat Johannes Fuchs 56 Einsatzkräfte aus den Feuerwehren des Rems-Murr-Kreises zur Katastrophenhilfe in den vom Elbhochwasser betroffenen Partnerlandkreis Meißen, darunter vier Führungskräfte aus Kernen, die mit ihrem Einsatzleitwagen ELW 1 den Einsatz vor Ort koordinierten. „Ausdruck gelebter Partnerschaft“, wie Johannes Fuchs am Sonntag in Waiblingen betonte.

Knapp ein Jahr später gab es für Kommandant Andreas Wersch und seine Kameraden Markus Medinger, Florian Michalke und Stefan Wersch nun aus den Händen des Landrats den vom Ministerpräsidenten des Freistaates Sachsen gestifteten Fluthelferorden. Als Vertreter des Landkreises Meißen waren der stellvertretende Landrat Albrecht Hellfritzsch und Kreisbrandmeister Ingo Nestler nach Waiblingen angereist. Andreas Wersch und Florian Michalke hatten vor zwölf Jahren bereits den ersten sächsischen Fluthelferorden erhalten für ihren Einsatz bei der Elbflut im Jahr 2002.

Bei der Ordensverleihung im Rahmen der „Waiblinger Heimattage“ wurde auch der neue Einsatzleitwagen ELW 2 seiner Bestimmung übergeben. Das als Gemeinschaftsprojekt der Stadt Waiblingen und des Rems-Murr-Kreises beschaffte, rund 250 000 Euro teure Fahrzeug wird künftig interkommunal und kreisweit bei Großschadenslagen eingesetzt. Gleichzeitig wurde von Kreisbrandmeister Andreas Schmidt der neu gebildete Führungsstab des Rems-Murr-Kreises für den Bevölkerungsschutz vorgestellt, dem neben Andreas Wersch als Leiter des Sachgebiets 5 (Presse- und Medienarbeit) mit Christian Fischer (S 3 Personal) und Markus Medinger (S 2 Lagedarstellung) zwei weitere Führungskräfte aus Kernen angehören.