Entschädigungssatzung der Freiwilligen Feuerwehr Kernen neu gefasst / Wenig Mehrkosten

Kernener Feuerwehrleute mit besonderer Funktion erhalten künftig etwas mehr GeldDer Wunsch der Kernener Feuerwehr, ihre Leistungs- und Funktionsträger für ihre ehrenamtliche Arbeit angemessener zu entschädigen, wird erfüllt. Der Gemeinderat stimmte der überarbeiteten Satzung zu. Wobei er so tief auch wieder nicht in die Gemeindekasse greifen muss. 3839 Euro Mehrkosten verursacht die Neufassung – im Jahr.

Der Appell aus den zwei Hauptversammlungen der Kernener Feuerwehrabteilungen kam im Rathaus an: Ohne Diskussion verabschiedete der Gemeinderat die neue Entschädigungssatzung für ehrenamtlich Aktive, deren Sätze „an die Funktionsträger angepasst werden, also individueller sind, so dass man die Aufgabe entsprechend honorieren kann“, wie die zuständige Ordnungsamtschefin Melanie Riester-Kappel die Neufassung begründete.

Rückwirkend tritt sie zum 1. Januar dieses Jahres in Kraft. Wie berichtet werden die „Leistungsträger“ in den zwei Abteilungen besser gestellt. Die Abteilungskommandanten beziehen als Aufwandsentschädigung pro Jahr 425 Euro mehr: statt 1375 ab diesem Jahr 1800 Euro. Auch beim Stellvertreter, dem Leiter der Jugendfeuerwehr, beim Geräteverwalter und dessen Stellvertreter geht es finanziell aufwärts. Doch die jährlichen Zuschläge machen nicht reich: So bezieht der Geräteverwalter mit 1800 Euro jetzt 260 Euro mehr. Beim Leiter der Jugendfeuerwehr sind es 60 Euro obendrauf.

Die neue Entschädigungssatzung stellt nun Geld für Posten bereit, die bis dato kein Geld bezogen. Der Sachbearbeiter Einsatzdokumentation erhält erstmals 240 Euro. Für den Verantwortlichen in der Funkgeräteverwaltung gibt es 240 Euro. Der für die Öffentlichkeitsarbeit zuständige Feuerwehrkamerad, der die Homepage verwaltet, bezieht denselben Betrag: 240 Euro.

Quelle:  Waiblinger Kreiszeitung vom 10.03.2011 / Text: H.-J. Schechinger Foto: Schneider