Kernen-Stetten. Rund 5000 Euro Sachschaden entstanden gestern gegen sechs Uhr bei einem Brand auf einem Grundstück der Diakonie am Schlossberg in Stetten. Die Waiblinger Kriminalpolizei, die in der Sache ermittelt, geht derzeit von Brandstiftung aus.

Gebrannt hatte eine mit Holzabfällen gefüllte Gitterbox, die neben einem Werkstattgebäude auf einer Laderampe stand. Der Brand breitete sich unbemerkt auf das Vordach der Rampe aus und die starke Hitzeentwicklung ließ zwei Scheiben zu der Werkstatt bersten. Der eindringende Brandrauch wurde schließlich von der automatischen Brandmeldeanlage registriert und kurz nach sechs Uhr wurde Alarm bei der Feuerwehr ausgelöst, erklärte gestern die Pressesprecherin der Diakonie, Hannah Kaltarar. Da es früh am Morgen war, befanden sich keine Personen in der Werkstatt und es habe keine Gefahr für Bewohner oder Beschäftigte der Diakonie bestanden.

Nachdem die Feuerwehr unter Atemschutz den Brand gelöscht und die stark verrauchten Räume mit weiteren Atemschutztrupps abgesucht hatte, wurde das Gebäude mit einem Überdruckbelüftungsgerät entraucht.

Da in unmittelbarer Nähe der Gitterbox keine elektrischen Leitungen oder Geräte sind, gehen die Ermittlungen von Brandstiftung aus. Hinweise auf Tatverdächtige gibt es bislang nicht. Zeugen, die Angaben zu dem Vorfall machen können, werden gebeten, sich bei der Kriminalpolizei unter Tel.: 07151/950-0 zu melden.

Quelle: Waiblinger Kreiszeitung vom 05.09.2012