Kurz bevor der Unterrichtsbetrieb in der Stettener Karl-Mauch-Schule nach den Sommerferien wieder aufgenommen wird, probte die Feuerwehr an zwei Übungsabenden mit den beiden Löschzügen den Ernstfall. Angenommen wurde dabei jeweils ein Brand im Technikraum des Untergeschosses im Neubau. Zudem galt es, zwei vermisste Personen aufzufinden.

Der mit einem Rauchnebelgerät simulierte Brandrauch zog rasch durch das gesamte Gebäude bis ins Obergeschoss, sodass die Einsatzkräfte im Schulgebäude nur mit Atemschutzgeräten vorgehen konnten. Zudem wurde das Gebäude mit einem Überdruckbelüftungsgerät entraucht, um die Funktion der Rauch- und Wärmeabzugsanlage (RWA) zu erproben. Es zeigte sich, dass auch die vor ein paar Jahren nachgerüsteten Brandabschottungen hervorragend funktionieren und Teilbereiche rauchfrei halten. Auch wurde im Rahmen der beiden Übungsabende erprobt, ob die Anleiterstellen für die Fluchtwege am Schulgebäude funktionieren. Als problematisch erweist sich für die Einsatzfahrzeuge von Feuerwehr und Rettungsdienst allerdings die Zufahrt über die Albert-Moser-Straße, da die dort parkenden Fahrzeuge der Anwohner die gesetzlich erforderliche Restbreite von drei Metern nicht überall einhalten

Im Anschluss an die Übungsabende führte Hausmeister Jochen Schmid seine „Gäste“ durch das gesamte Schulgebäude und insbesondere durch die Keller- und Nebenräume, damit sich die Feuerwehrkräfte im Ernstfall, der hoffentlich nie eintreten wird, innerhalb des Gebäudes sicherer orientieren können. Auffallend war die Sauberkeit und Ordnung, die insbesondere in den Lagerräumen und im Technikbereich herrscht.