Pressespiegel

Alte Kelter ausgebrannt: Schultes blutet das Herz

Sportmatten fingen Feuer / Übergreifen der Flammen konnte verhindert werden / 250 000 Euro Schaden

Die Alte Kelter im Kernener Ortsteil Rommelshausen ist am Donnerstagabend ein Raub der Flammen geworden. Als die Feuerwehr kurz nach Ausbruch des Brandes, gegen 20.20 Uhr, am Brandort eintraf, stand das Objekt bereits voll in Flammen. Der Schaden, der durch den Brand entstanden ist, wird auf mindestens 250 000 Euro geschätzt.

„Mein Gemütszustand war so, dass ich hätte heulen können. Wenn ich dran denke, wie viele Arbeitsstunden die verschiedenen Vereinsmitglieder in die liebevolle Renovierung der Kelter gesteckt haben“, sagt Stefan Altenberger, Bürgermeister von Kernen. Bereits 1992 war die Kelter schon einmal abgebrannt. Ursache damals war vermutlich Brandstiftung. Weiterlesen

Großbrand vernichtet historisches Kleinod

Feuertaufe für neuen Einsatzwagen beim Brand in der Alten Kelter

Am Tag nach dem Großbrand leuchtet die Sonne durch verkohlte Dachsparren ins Innere der historischen Kelter, oder was davon übrig ist. Das Hauptgebäude ist bereits vor vielen Jahrzehnten einer Feuersbrunst zum Opfer gefallen. Auch die für eine Sommernutzung hergerichtete Vorkelter hat vor einigen Jahren schon einmal verheerend gebrannt und ist damals mit einem neuen Dach und neuer Elektroinstallation ausgerüstet worden. Glasfenster, Wand-Dämmung, auch eine Heizung hatte die Alte Kelter nicht. Jetzt hat es wieder gebrannt. Auch diesmal steht für den Kernener Bürgermeister Stefan Altenberger fest, “dass wieder ein Dach drauf kommt, die Alte Kelter soll keine Ruine bleiben.” Sie wurde zuletzt für Tage der Begegnung oder sommerliche Kulturevents genutzt, zumeist aber nur als Lagerplatz. Weiterlesen

Verfolgungsjagd endet im Crash

Wer von dem flüchtenden BMW-Fahrer gefährdet wurde, soll sich bei der Polizei melden

Am Mittwoch gegen 9.45 Uhr wollte eine zivile Polizeistreife den 43-jährigen Fahrer eines BMW zu einer Verkehrskontrolle in Rommelshausen anhalten. Als der BMW-Fahrer, der nicht im Besitz eines Führerscheins war, die Polizisten erkannte, beschleunigte er sein Fahrzeug und wollte sich der Kontrolle durch eine Flucht entziehen. Die Verfolgungsjagd endete schließlich in einem Frontalzusammenstoß.

Zunächst führte die Verfolgungsfahrt über die Tulpenstraße bis zur Max-Eyth-Straße und wieder zurück bis zum Adlerkreisel und weiter über den Kreisverkehr Beinsteiner Straße/Schafstraße in Richtung Stetten. In einer leichten Linkskurve auf der Kreisstraße in Richtung Stetten überholte der 43 Jahre alte BMW-Fahrer dann einen vorausfahrenden Pkw und geriet beim Wiedereinscheren aufgrund überhöhter Geschwindigkeit ins Schleudern und kollidierte frontal mit einem entgegenkommenden VW Passat eines 74-Jährigen. Bei dem Zusammenstoß wurden beide Fahrer nur leicht verletzt. Es entstand Sachschaden von 30 000 Euro. Andere Verkehrsteilnehmer, die während der Verfolgungsfahrt aufgrund der Fahrweise des BMW-Fahrers gefährdet wurden, werden gebeten, sich bei der Polizei Fellbach, Telefon: 07 11/5 77 20, zu melden.

Quelle: Waiblinger Kreiszeitung vom 08.09.2011

Wie durch ein Wunder wurde bei dem Frontalzusammenstoß auf der Kreisstraße in Richtung Stetten niemand ernstlich verletzt. Bild: Habermann

 


Dörflich-intim rund ums Backhäusle

Heiter gelöste Lässigkeit beim 40sten Stettener Straßenfest / Bunter Samstagnachmittag in Kinderhand

Das Stettener Straßenfest kam heuer ins Schwabenalter und hat gleich mit einer unaufgeregten Lässigkeit seinen würdevoll liebenswerten Charme bewiesen. Doch jung geblieben ist es allemal: Sein Alter sah man ihm, besonders am bunten Samstagnachmittag für Kinder, überhaupt nicht an.

Sicherlich liegt das auch daran, dass man in Stetten, sozusagen auf engstem Raum, rund ums Backhäusle, in dörflicher Intimität, aber offener Freundlichkeit zu feiern versteht. Zu verdanken war das mal wieder den vielen Ehrenamtlichen der örtlichen Vereine, die jenseits jeglicher kommerzieller Aufgesetztheit mit ihren Ständen eigene Akzente setzten und zum Verweilen luden. Weiterlesen

Der rote MAN ist sein Geld wert

93 000 Euro kostete der Gerätewagen Transport der Rommelshausener Wehr / Übergabe anlässlich der Tage der offenen Tür

Tage der offenen Tür bei der Feuerwehr Rommelshausen: Mit der Übergabe eines nagelneuen Gerätewagens (GW-T) nahm das Fest einen furiosen Auftakt. 93 000 Euro kostete das Fahrzeug auf einem MAN-Chassis mit mehreren Einsatzmodulen. „Wir haben das Maximale für das Geld herausgeholt“, sagt Kommandant Peter Schneider. Weiterlesen

Im Einsatz gegen Feuer und Wasser

Beim Feuerwehrfest kommt Flüssiges aus Rohren, Schläuchen, Fässern und Wolken

Mit Flüssigem kennen sich Feuerwehrleute aus. Die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Kernen Abteilung Rommelshausen hatten es bei ihrem Tag der offenen Tür aber nicht nur mit Löschwasser aus Rohren und Schläuchen zu tun. Zum Auftakt des Feuerwehrfests am Freitagabend goss es in Strömen, dennoch flossen Bier und Wein aus Fässern und Flaschen. Bei der großen Schauübung am Samstagnachmittag hielten die Wolken dicht, dafür spritzten die Gastgeber mehr als gewollt: Aus einem Standrohr im Untergrund schoss einige Sekunden lang eine Wasserfontäne in die Höhe. Weiterlesen

Diakonie: Brand in Wohngebäude

70 000 Euro Schaden / Vier Personen leicht verletzt

Hier auf dem Hangweide-Gelände in Stetten hat es am Samstag gebrannt. In einem Wohngebäude auf dem Gelände Hangweide der Diakonie Stetten ist am Samstag, 21. Mai, gegen 14 Uhr ein Feuer ausgebrochen. Vier Personen mussten mit leichten Rauchvergiftungen ins Krankenhaus, der Schaden liegt laut Polizei bei 70 000 Euro.

Wie die Polizei schreibt, brach das Feuer in einem Büroraum eines Wohngebäudes der Diakonie Stetten auf dem Gelände Hangweide aus. Ein technischer Defekt an einem auf Stand-by-Betrieb gestellten PC soll den Ermittlungen nach das Feuer verursacht haben. Das Zimmer brannte komplett aus, während das daneben befindliche Esszimmer und das WC durch Ruß geschwärzt wurden.

Die Feuerwehren Fellbach, Stetten und Rommelshausen waren insgesamt mit 54 Mann und zehn Fahrzeugen im Einsatz. Zudem waren vier Rettungswagen, zwei Notärzte und vier Polizeistreifen vor Ort. Die Kreisstraße, die an der Hangweide vorbeiführt, war laut Pressemitteilung bis gegen 15.30 Uhr komplett für den Verkehr gesperrt.

Quelle: Waiblinger Kreiszeitung WKZ vom 23.05.2011 Bild: Schneider

Feuriger Schluckauf

Puppenspiel als Brandschutzerziehung

Stetten (w). Die Feuerwehr Kernen und das Puppentheater von “Frau Waas” freuen sich über ein lustiges Puppentheaterstück für kleine und große Menschen: “Flori außer Rand und B(r)and”. Es wird am Samstag, 7. Mai, 15 Uhr im Feuerwehrgerätehaus Stetten aufgeführt und ist geeignet für Kinder ab 4 Jahren. Weiterlesen

Es ist ein wichtiger Schritt

Fellbach/ Kernen. Der neue Feuerwehrführerschein erleichtert vorallem die Arbeit von kleinen Feuerwehren.

Die Ehrenamtlichen bei der Feuerwehr und bei den Rettungsdiensten bekommen Unterstützung von der Bundesregierung. Diese beschloss kürzlich, dass der Feuerwehrführerschein eingeführt wird. “Das ist für ungefähr 80 Prozent der Feuerwehren ein wichtiger Schritt”, sagt Andreas Wersch, Feuerwehrkommandant von Kernen. “Es fehlt, unter anderem aufgrund der hohen Kosten, der Drang, einen Führerschein bis 7,5 Tonnen zu machen. Da müssen die Kommunen etwas ändern.” Weiterlesen

Feuerwehr chronisch unterfinanziert

In Kernen schiebt die Wehr seit Jahren Defizite bei Löscheinsätzen vor sich her: Budget 2011 mit 28 860 Euro belastet

Kraft Budget verfügt die Feuerwehr Kernen pro Jahr über 107 000 Euro. Ein Deckel, der regelmäßig gesprengt wird, weil die für Einsätze eingestellten 17 000 Euro im Durchschnitt der Jahre um 10 000 Euro überschritten wurden. 2011 schiebt die Feuerwehr 24 618 Euro als Budgetvorgriff vor sich her. Das Geld fehlt anderswo. Zwei Wege gäbe es, der Wehr zu helfen: den Etat erhöhen oder die Einsatzkosten ausklammern.

Über einen Weg, wie die Freiwillige Feuerwehr Kernen aus ihrem chronischen Defizit herauskommen soll, ohne an Leistungsfähigkeit einzubüßen, will der Verwaltungsausschuss in den nächsten Wochen nichtöffentlich beraten. Aktuell fehlen der budgetierten Feuerwehr fürs Haushaltsjahr 2011 24 618 Euro, die sich in den letzten drei Jahren aus Defiziten aufgestaut haben. Diese Deckungslücken im Feuerwehretat wurden von Jahr zu Jahr als „Budgetvorgriff“ weitergeschoben. Sie sind von dem 107 000-Etat für 2011 abzuziehen. Weiterlesen

Kein offenes Feuer bei eingefrorener Wasserleitung!

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