Aktuelles

Weihnachtsgruß

Allen Kameradinnen und Kameraden in der Feuerwehr Kernen i.R. danken wir für die im Jahr 2011 geleistete Arbeit und die vielen Beweise echter Kameradschaft.

Danken möchten wir auch den Familienangehörigen und Partnern unserer Feuerwehrkameraden, ohne deren Verständnis der schwierige und zeitaufwändige Dienst in der Feuerwehr nicht möglich wäre.

Euch allen wünschen wir im Kreise Eurer Familien ein erholsames, friedliches Weihnachtsfest und für das kommende Jahr 2012 alles Gute – vorallem aber eine gesunde Wiederkehr von den Einsätzen!

Andreas Wersch und Peter Schneider

Kaum übergeben, schon im Einsatz

Der neue Einsatzleitwagen der Kernener Feuerwehr ging am Donnerstagabend bei einer Feier offiziell in Dienst

Kernen-Stetten. Die Kernener Feuerwehr hat am Donnerstagabend kein neues „rotes Spielzeug“ bekommen, wie Feuerwehrseelsorger Dr. Dietrich Hub bei der offiziellen Übergabe vor dem Stettener Gerätehaus betonte. Zwei Stunden später lieferte das Einsatzleitfahrzeug den Beweis dafür: Es bestand beim Löscheinsatz an der Römer Kelter seine Bewährungsprobe. Lesen Sie dazu mehr in der Rems-Murr-Rundschau.

Pfarrer Dr. Dietrich Hub hatte bei der feierlichen Übergabe des neuen Feuerwehrautos vor der Sitzung des Gemeinderats, die im Stettener Feuerwehrgerätehaus stattfand, all jenen ins Gewissen geredet, die in der teuren Anschaffung des 163 PS starken ELW 1 Geldverschwendung sehen. In ihren Augen handele es sich ja um ein neues Spielzeug, sagte Hub. Aber „natürlich werden auch diese netten Mitmenschen, die so über die Feuerwehrmänner denken, bei einem Brand oder einem schweren Unfall sofort 112 anrufen. Und sie werden sehr dankbar sein, dass diese roten Spielzeuge dann in wenigen Minuten da sind.“ So nahm Hub voraus, was zwei Stunden zum Ernstfall wurde. Und das ELW 1 bewährte sich, allerdings nicht zum ersten Mal. Das Auto war schon vor der offiziellen Übergabe gelegentlich im Einsatz.

Wersch: „Kein Einsatzfahrzeug im üblichen Sinne“

Zur Ausstattung des neuen Einsatzleitfahrzeugs, das in Stetten stationiert ist, gehören zwei unabhängige Kommunikationsarbeitsplätze mit Zugriff auf Internet, Telefonnetz und Gefahrstoffdatenbanken. Zur Sicherheit wird zudem ein automatischer externer Defibrillator mitgeführt, der den Einsatzkräften vor Ort zur Sicherheit dient.

„Sicherheit ist Lebensqualität“ sagte Gesamt- und Abteilungskommandant Andreas Wersch in seiner Ansprache. Mit dem neuen Fahrzeug sei die Feuerwehr in Kernen in der Lage, Einsätze auch in größerem Umfang mit moderner – besser – zeitgemäßer Kommunikationstechnik selbst zu leiten. Die Führungsgruppen der beiden Abteilungen könnten mit dieser Ausstattung künftig enger zusammenarbeiten und im Bedarfsfall auch gemeinsam ausrücken. Andreas Wersch: „Der ELW ist kein Einsatzfahrzeug im üblichen Sinne, sondern ein Führungsunterstützungsmittel.“

Der Stettener Musikverein, den, wie Wersch betonte, mit den örtlichen Floriansjüngern sehr viel verbindet, weil er just vor 125 Jahren bei einer Jahreshauptversammlung der Stettener Feuerwehr ins Leben gerufen wurde, umrahmte die Feier musikalisch. Bürgermeister Stefan Altenberger wünschte den Kameradinnen und Kameraden, dass das neue Gerät möglichst selten zum Einsatz kommen möge – außer bei Übungen. „Es ist allerdings ein beruhigendes Gefühl, zu wissen, dass wir es haben, wenn wir es brauchen.“

Das in Stetten stationierte Fahrzeug wie auch der neue Gerätewagen Transport, der seinen Standort in Rommelshausen hat, gehorchen den Anforderungen, die die umfassend erstellte Feuerwehrbedarfsplanung von 2008 formuliert hatte. Es ersetzt ein 1993 in Dienst genommenes Fahrzeug mit 78 PS, „schwammigem Fahrwerk und schlechten Bremsen“, wie Stefan Altenberger sagte. Demgegenüber stehe das neue Auto auch technisch für Zukunft.

„Und die Feuerwehr braucht eben Dinge, die auch durchaus Geld kosten“, warb Pfarrer Hub. „Die Feuerwehr ist eben nicht irgendein Verein wie ein anderer, sondern sie garantiert den Bürgern Sicherheit und zwar an 365 Tagen jeweils 24 Stunden lang.“

Quelle: Waiblinger Kreiszeitung vom 17.09.2011 / Text: Hans-Joachim Schechinger

Schlüsselübergabe an die Feuerwehr…

Bürgermeister Stefan Altenberger stellt neues Einsatzleitfahrzeug in Dienst

Im Rahmen der öffentlichen Sitzung des Kernener Gemeinderates übergab Bürgermeister Stefan Altenberger das neue Einsatzleitfahrzeug ELW 1 an die Feuerwehr Kernen i.R. Das Fahrzeug ersetzt seinen Vorgänger aus dem Jahre 1993 und wird künftig am Standort Stetten stationiert sein. Ausgebaut wurde das Fahrzeug, dass sich nach den Worten von Kommandant Andreas Wersch „auf dem aktuellen Stand der Kommunikationstechnik“ befindet, von der Martin Schäfer Fahrzeugbau GmbH in Oberderdingen. Der VW Crafter wird von einem 163 PS starken Dieselaggregat angetrieben und kostete einschließlich seiner Beladung 107 000 Euro. 19 000 Euro schießt das Land Baden-Württemberg zu.

Umrahmt wurde die Fahrzeugübergabe vom Stettener Musikverein. Pfarrer Dr. Dietrich Hub sprach ein Geleitwort für die Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr.

Der neue ELW 1 versieht seinen Dienst bereits seit Ende Mai 2011. Bereits eine Stunde nach der Übergabe stand beim Brand der „Alten Kelter“ in Rommelshausen eine weitere Bewährungsprobe des neuen Einsatzfahrzeugs an.

Rückblick 40. Stettener Straßenfest 2011

Vom 8. bis 10. Juli 2011 fand wieder das traditionelle „Stettener Straßenfest“ rund um den Dorfplatz am Backhäusle statt – nun bereits zum 40. Mal. Tradition hat auch, dass sich die Feuerwehrabteilung Stetten mit einen bekannt guten und breit gefächerten Angebot an Speisen und Getränken am Straßenfest beteiligt.

Noch am Donnerstagabend wurde der Aufbau für das Fest durch einen heftigen Starkregen unterbrochen, in dessen Folge die Feuerwehr zu verschiedenen Einsatzstellen ausrücken musste. Auch das hat – leider – Tradition. Doch in diesem Jahr sollte das, bis auf einen kurzen Regenschauer am Sonntagnachmittag, die einzige Wetterkapriole bleiben. Folglich strömten die Festbesucher drei sonnige Tage lang auf den Dorfplatz und in das Feuerwehrgerätehaus. Einig waren sich alle, dass man dieses besondere Fest auch im 41. Jahr fortführen möchte – allen Unkenrufen einzelner Festlesgegner zum Trotz…

Wir bedanken uns bei unseren verständnisvollen Nachbarn und den zahlreichen Freunden und Gästen – und freuen uns auf Ihren Besuch beim 41. Stettener Straßenfest (ein brandheißer Tipp: das Wochenende vom 6. bis 8. Juli 2012 vormerken…)

Dörflich-intim rund ums Backhäusle

Heiter gelöste Lässigkeit beim 40sten Stettener Straßenfest / Bunter Samstagnachmittag in Kinderhand

Das Stettener Straßenfest kam heuer ins Schwabenalter und hat gleich mit einer unaufgeregten Lässigkeit seinen würdevoll liebenswerten Charme bewiesen. Doch jung geblieben ist es allemal: Sein Alter sah man ihm, besonders am bunten Samstagnachmittag für Kinder, überhaupt nicht an.

Sicherlich liegt das auch daran, dass man in Stetten, sozusagen auf engstem Raum, rund ums Backhäusle, in dörflicher Intimität, aber offener Freundlichkeit zu feiern versteht. Zu verdanken war das mal wieder den vielen Ehrenamtlichen der örtlichen Vereine, die jenseits jeglicher kommerzieller Aufgesetztheit mit ihren Ständen eigene Akzente setzten und zum Verweilen luden. Weiterlesen

40. Stettener Straßenfest

Bereits zum 40. Mal veranstalten Stettener Vereine und Organisationen gemeinsam mit der Gemeinde Kernen i.R. das traditionelle Straßenfest. Auch die Feuerwehrabteilung Stetten beteiligt sich wieder mit ihrem bewährten Angebot an Speisen und Getränken.

Realitätsnahe Ausbildung in der I.F.R.T.-Brandsimulationsanlage

Insgesamt 17 Einsatzkräfte aus den beiden Kernener Feuerwehrabteilungen absolvierten am Pfingstsamstag ein eintägiges Spezialtraining in der Brandübungsanlage der I.F.R.T. (International Fire and Rescue Training) in Külsheim nahe Tauberbischofsheim. Auf dem ehemaligen Bundeswehrgelände stehen verschiedene holzbefeuerte Brandübungsanlagen für eine „Realbrandausbildung“ zur Verfügung. Einer der bei I.F.R.T. beteiligten Ausbilder ist Peter Schneider, der stellvertretende Kommandant der Feuerwehr Kernen i.R.

Ziel des Seminartages war es, die Kräfte der Kernener Feuerwehr praxisorientiert auf den realen Brandeinsatz im Innern eines Gebäudes vorzubereiten und das bereits in den letzten Jahren im Mobilen Brandübungscontainer erworbene einsatztaktische Wissen weiter zu vertiefen. Weiterlesen

Rückblick „Tage der offenen Tür“ in Rommelshausen

Auch wenn zum Auftakt der Wettergott am Freitagabend noch schlechte Laune hatte – der Stimmung tat es keinen Abbruch. Die „Tage der offenen Tür“ der Abteilung Rommelshausen wurden erwartungsgemäß zu einem großen Erfolg. Höhepunkt des ersten Abends war die Übergabe des neuen Einsatzfahrzeuges Gerätewagen Transport (GW-T), der ab sofort ein 31 Jahre altes Löschgruppenfahrzeug ersetzt.

Der Samstag begann mit einem weiteren Höhepunkt: einer Alarmübung am „Alten Schulhaus“, wo ein Gebäudebrand angenommen wurde. Rund einhundert Zuschauer konnten sich von der Schlagkraft der Feuerwehr in puncto Brandbekämpfung und Menschenrettung überzeugen. Unterstützt wurden die Einsatzkräfte der Abteilung Rommelshausen durch die Drehleiter der Fellbacher Wehr, die auch nach der geltenden Alarm- und Ausrückordnung für die beiden Kernener Ortsteile zuständig ist. Weiterlesen

Weihnachtsgruß

„In Zeiten, in denen Systeme in Frage stehen, Kulturbrüche behauptet und gewachsene Gesellschaftsformen bestritten werden, mag vieles wertlos erscheinen. Gesetzte der Logik gestatten jedoch nicht die Wertlosigkeit von Werten – es wäre Untergang. Freiheit und Eigenverantwortung dürfen auch Erschütterungen überdauern, ja sie müssen es. Alles Handeln wird ohne Grundlagen bodenlos. Weihnachten darf daran erinnern.“
(Karl-Theodor zu Guttenberg)

Wir danken allen Kameradinnen und Kameraden für die im Jahr 2010 geleistete Arbeit. Danken möchten wir auch den Familienangehörigen und Partnern, ohne deren Verständnis der schwierige und zeitaufwändige Dienst in der Feuerwehr nicht möglich wäre. Euch allen wünschen wir im Kreise Eurer Familien ein erholsames, friedliches Weihnachtsfest und für das kommende Jahr 2011 alles Gute – vor allem aber eine gesunde Wiederkehr von den Einsätzen!

Andreas Wersch und Peter Schneider

Wassereinbruch nach Starkregen – versch. Einsatzstellen (R)

Einsatz Nr. 30 Dienstag, 08.06.2010

Die Abteilung Rommelshausen hatte nach den starken Regenfällen des frühen Abends insgesamt 18 Einsatzstellen zu verzeichnen. Neben Wassereinbrüchen in Kellern von Wohngebäuden standen teilweise auch Produktionshallen unter Wasser. Kritisch war auch der Einsatz in der überfluteten Bahnunterführung am Bahnhaltepunkt Rommelshausen. Hier liefen Bahnreisende teilweise über die Gleise, wodurch es zu nicht unerheblichen Gefährdungen kam.

Erst nach insgesamt fünfeinhalb Einsatzstunden waren kurz vor Mitternacht alle Einsatzstellen abgearbeitet.

Eingesetzte Fahrzeuge: ELW 1 (R), TLF 16/25 (R), LF 16-TS (R), LF 8-TS (R)

Kein offenes Feuer bei eingefrorener Wasserleitung!