Markus Medinger

Türöffnung / Person in Notlage – Brahmsstraße (R/S)

Samstag, 25.02.2012 10:33 Uhr

Eine durch Hilferufe aufmerksam gewordene Nachbarin alarmierte zunächst an die Polizei. Die eingetroffene Polizeistreife forderte zur Türöffnung die Feuerwehr an. Die Türe konnte durch die Einsatzkräfte der Feuerwehr zerstörungsfrei geöffnet werden. Bis zum Eintreffen des nachgeforderten Rettungsdienstes wurde die Bewohnerin medizinisch erstversorgt.

Eingesetzte Fahrzeuge: Florian Kernen 1-11 , Florian Kernen 2-51

Kleine Feuerwehrleute ganz groß

Acht Jungs aus Stetten üben jeden zweiten Dienstag für den Ernstfall der Zukunft / Lukas, der Jüngste, ist erst 14

Kernen-Stetten. Das Kommando heißt: „1. Rohr, Wasser marsch.“ Lukas, mit seinen 14 Jahren der Jüngste bei der Jugendfeuerwehr Kernen, hält den Schlauch. Truppführer Pascal zielt mit dem Wasserstrahl 20 Meter weit auf ein Baumwiesle am Haldenbach. Sieht sehr professionell aus, dieses Tandem. Die Jungs üben mit Kameraden einen Löschangriff: Standrohr setzen, Schläuche ausrollen. So, wie es schon Lukas’ Opa machte.

Jugendfeuerwehr, das ist eine Gruppe motivierter junger Leute, die in Theorie und Praxis für den späteren Einsatz im aktiven Feuerwehrdienst trainiert. In Kernen sind es acht Kameraden, die sich jeden zweiten Dienstagabend im Stettener Feuerwehrmagazin treffen. Aktuell kommen nur Stettener. Gern sähen Moritz und Paul auch Kameraden aus Rommelshausen in ihren Reihen. Mädchen fehlen obendrein. Den weiblichen Part füllt in der Kernener Jugendfeuerwehr derzeit die neue Leiterin Sina Michalke (32) aus, auch sie ein Kind der Jugendfeuerwehr, die vor Jahren zur ersten weiblichen Gruppenführerin im Rems-Murr-Kreis aufstieg. Rainer Stilz und Sina Michalke, das Duo, das den nach Herrenberg verzogenen Dominik Kirigs ablöste, führen die Jungs seit dem Sommer. Weiterlesen

DTM mit Altenberger

Jugendfeuerwehr – das ist mehr als nur Löschübungen

Wer Kameradschaft sucht, braucht dazu auch ein Freizeitprogramm, bei dem sich kleine Abenteuer erleben lassen. Das sprengt den Rahmen des Übungsbetriebs der Kernener Jugendfeuerwehr und es ist ein Mehrwert, den die acht Jungs ganz besonders schätzen. Moritz, der seit zwei Jahren dabei ist, berichtet begeistert von einem der jüngsten „Höhepunkte“ im Freizeitangebot, dem DTM-Besuch in Hockenheim mit Rathauschef Stefan Altenberger.

Aber nicht nur die Deutsche Tourenmeisterschaft hat die technikbegeisterten Jungs in ihren Bann gezogen, auch eine 24-Stunden-Übung hinterließ bleibende Eindrücke. Denn da biwakierten die Jungs rund um die Uhr im Rommelshausener Feuerwehrgerätehaus und mussten vier Überraschungseinsätze und zwei Übungen absolvieren. Eine spannende Geschichte: Zum Abschluss lautete der Auftrag: „Bergen in unwegsamem Gelände“. Dazu ging es in einen Steinbruch mit 20 Meter hohen Felswänden. „War genial“, sagt Moritz.

Der Kernener Gesamtkommandant Andreas Wersch ist voll des Lobes über seinen Nachwuchs, auch wenn es etwas mehr sein dürften. Mädchen seien sehr erwünscht. „Wir haben alles vom Abiturienten bis zum Förderschüler und es passt zusammen. Wichtig ist auch, dass man gemeinsam an einem Tisch sitzt: Da der Senior Borck, dort der Jugendfeuerwehrmann.“

Quelle: Waiblinger Kreiszeitung 30.09.2011

Kelter in Rommelshausen brennt ab

Die Alte Kelter im Kernener Ortsteil Rommelshausen (Rems-Murr-Kreis) ist am Donnerstagabend ein Raub der Flammen geworden. Als die Feuerwehr kurz nach Ausbruch des Feuers eintraf, brannte das historische Gebäude bereits lichterloh. Der Schaden wird auf mindestens 250.000 Euro geschätzt. Von der Kelter stehen nur noch die Außenwände und verkohlte Dachsparren. Das Dach und die Elektroinstallation des nur für eine Sommernutzung eingerichteten Gebäudes ohne Glasfenster sind zerstört. Den Übergriff der Flammen auf die angrenzende Sporthalle sowie den Küchenanbau konnten die Brandbekämpfer verhindern.

Zwei Männer, die eine Afrika-Solidaritätsaktion am Wochenende vorbereiten wollten, hatten die Kelter kurz nach 20 Uhr betreten und das Licht eingeschaltet. Wenig später stellten die beiden fest, dass Sportmatten in Brand geraten waren. Die Turnmatten waren in der Nähe des Lichts gestapelt worden. Ein erster Löschversuch mit einem Feuerlöscher schlug fehl, worauf die beiden die Feuerwehr alarmierten.

Die Feuerwehren aus Rommelshausen, Stetten und Fellbach waren mit zwölf Fahrzeugen und 71 Mann im Einsatz. Das DRK war mit vier Fahrzeugen und zwölf Personen vor Ort. Verletzt wurde aber niemand.

Quelle: Stuttgarter Zeitung vom 17.09.2011

Kaum übergeben, schon im Einsatz

Der neue Einsatzleitwagen der Kernener Feuerwehr ging am Donnerstagabend bei einer Feier offiziell in Dienst

Kernen-Stetten. Die Kernener Feuerwehr hat am Donnerstagabend kein neues „rotes Spielzeug“ bekommen, wie Feuerwehrseelsorger Dr. Dietrich Hub bei der offiziellen Übergabe vor dem Stettener Gerätehaus betonte. Zwei Stunden später lieferte das Einsatzleitfahrzeug den Beweis dafür: Es bestand beim Löscheinsatz an der Römer Kelter seine Bewährungsprobe. Lesen Sie dazu mehr in der Rems-Murr-Rundschau.

Pfarrer Dr. Dietrich Hub hatte bei der feierlichen Übergabe des neuen Feuerwehrautos vor der Sitzung des Gemeinderats, die im Stettener Feuerwehrgerätehaus stattfand, all jenen ins Gewissen geredet, die in der teuren Anschaffung des 163 PS starken ELW 1 Geldverschwendung sehen. In ihren Augen handele es sich ja um ein neues Spielzeug, sagte Hub. Aber „natürlich werden auch diese netten Mitmenschen, die so über die Feuerwehrmänner denken, bei einem Brand oder einem schweren Unfall sofort 112 anrufen. Und sie werden sehr dankbar sein, dass diese roten Spielzeuge dann in wenigen Minuten da sind.“ So nahm Hub voraus, was zwei Stunden zum Ernstfall wurde. Und das ELW 1 bewährte sich, allerdings nicht zum ersten Mal. Das Auto war schon vor der offiziellen Übergabe gelegentlich im Einsatz.

Wersch: „Kein Einsatzfahrzeug im üblichen Sinne“

Zur Ausstattung des neuen Einsatzleitfahrzeugs, das in Stetten stationiert ist, gehören zwei unabhängige Kommunikationsarbeitsplätze mit Zugriff auf Internet, Telefonnetz und Gefahrstoffdatenbanken. Zur Sicherheit wird zudem ein automatischer externer Defibrillator mitgeführt, der den Einsatzkräften vor Ort zur Sicherheit dient.

„Sicherheit ist Lebensqualität“ sagte Gesamt- und Abteilungskommandant Andreas Wersch in seiner Ansprache. Mit dem neuen Fahrzeug sei die Feuerwehr in Kernen in der Lage, Einsätze auch in größerem Umfang mit moderner – besser – zeitgemäßer Kommunikationstechnik selbst zu leiten. Die Führungsgruppen der beiden Abteilungen könnten mit dieser Ausstattung künftig enger zusammenarbeiten und im Bedarfsfall auch gemeinsam ausrücken. Andreas Wersch: „Der ELW ist kein Einsatzfahrzeug im üblichen Sinne, sondern ein Führungsunterstützungsmittel.“

Der Stettener Musikverein, den, wie Wersch betonte, mit den örtlichen Floriansjüngern sehr viel verbindet, weil er just vor 125 Jahren bei einer Jahreshauptversammlung der Stettener Feuerwehr ins Leben gerufen wurde, umrahmte die Feier musikalisch. Bürgermeister Stefan Altenberger wünschte den Kameradinnen und Kameraden, dass das neue Gerät möglichst selten zum Einsatz kommen möge – außer bei Übungen. „Es ist allerdings ein beruhigendes Gefühl, zu wissen, dass wir es haben, wenn wir es brauchen.“

Das in Stetten stationierte Fahrzeug wie auch der neue Gerätewagen Transport, der seinen Standort in Rommelshausen hat, gehorchen den Anforderungen, die die umfassend erstellte Feuerwehrbedarfsplanung von 2008 formuliert hatte. Es ersetzt ein 1993 in Dienst genommenes Fahrzeug mit 78 PS, „schwammigem Fahrwerk und schlechten Bremsen“, wie Stefan Altenberger sagte. Demgegenüber stehe das neue Auto auch technisch für Zukunft.

„Und die Feuerwehr braucht eben Dinge, die auch durchaus Geld kosten“, warb Pfarrer Hub. „Die Feuerwehr ist eben nicht irgendein Verein wie ein anderer, sondern sie garantiert den Bürgern Sicherheit und zwar an 365 Tagen jeweils 24 Stunden lang.“

Quelle: Waiblinger Kreiszeitung vom 17.09.2011 / Text: Hans-Joachim Schechinger

Alte Kelter ausgebrannt: Schultes blutet das Herz

Sportmatten fingen Feuer / Übergreifen der Flammen konnte verhindert werden / 250 000 Euro Schaden

Die Alte Kelter im Kernener Ortsteil Rommelshausen ist am Donnerstagabend ein Raub der Flammen geworden. Als die Feuerwehr kurz nach Ausbruch des Brandes, gegen 20.20 Uhr, am Brandort eintraf, stand das Objekt bereits voll in Flammen. Der Schaden, der durch den Brand entstanden ist, wird auf mindestens 250 000 Euro geschätzt.

„Mein Gemütszustand war so, dass ich hätte heulen können. Wenn ich dran denke, wie viele Arbeitsstunden die verschiedenen Vereinsmitglieder in die liebevolle Renovierung der Kelter gesteckt haben“, sagt Stefan Altenberger, Bürgermeister von Kernen. Bereits 1992 war die Kelter schon einmal abgebrannt. Ursache damals war vermutlich Brandstiftung. Weiterlesen

Gebäudebrand – Kelterstraße (R/S)

Donnerstag, 15.09.2011 20:38 Uhr

Brand der „Alten Kelter“ im Ortsteil Rommelshausen. Beim Eintreffen der Feuerwehr schlugen die Flammen bereits aus dem Dach des Gebäudes. Das erste Augenmerk richtete sich deshalb vor allem auf die Abschirmung der unmittelbar an die Kelter angrenzenden Sporthalle und der Gaststätte.

Zur Unterstützung wurde gemäß der bestehenden Alarm- und Ausrückordnung auch das Drehleiterfahrzeug der Feuerwehr Fellbach alarmiert. Über deren Wendestrahlrohr wurde die Brandbekämpfung im Dachbereich intensiviert, während die Kräfte der Feuerwehr Kernen i.R. mit einem umfassenden Löschangriff das Schadensfeuer im Innenbereich der Kelter eindämmten, gleichzeitig mit einer Riegelstellung von der Gebäuderückseite und mit einem Löschtrupp auf dem Dachanbau ein Übergreifen der Flammen auf das Nachbargebäude erfolgreich verhinderte. Die Löscharbeiten gestalteten sich zeitweise schwierig, weil die Giebel des Keltergebäudes einzustürzen drohten.

Bürgermeister Stefan Altenberger unterbrach die zu diesem Zeitpunkt im Stettener Feuerwehrgerätehaus stattfindende Gemeinderatssitzung und begab sich umgehend zum Einsatzort. Kriminaltechniker und Feuerwehr nahmen noch während der Löscharbeiten die Brandursachenermittlung auf. Vermutlich hatten sich bis unter die Decke gestapelte Turnmatten an einer Lampe entzündet. Der Sachschaden beläuft sich auf mindestens 250 000 Euro.

Eingesetzte Fahrzeuge: ELW-1 (S), ELW-1 (R), TLF-16/25 (R), TLF-16-25 S, LF-16 TS (R), LF-8 TS (S), GW-T (R), RW-1 (S); DLK 23/12 (Fellbach), TLF 16/25 (Fellbach), GW-Atemschutz (Fellbach); Einsatzfahrzeuge des DRK-Rettungsdienstes und der DRK-Bereitschaft Kernen i.R.

Schlüsselübergabe an die Feuerwehr…

Bürgermeister Stefan Altenberger stellt neues Einsatzleitfahrzeug in Dienst

Im Rahmen der öffentlichen Sitzung des Kernener Gemeinderates übergab Bürgermeister Stefan Altenberger das neue Einsatzleitfahrzeug ELW 1 an die Feuerwehr Kernen i.R. Das Fahrzeug ersetzt seinen Vorgänger aus dem Jahre 1993 und wird künftig am Standort Stetten stationiert sein. Ausgebaut wurde das Fahrzeug, dass sich nach den Worten von Kommandant Andreas Wersch „auf dem aktuellen Stand der Kommunikationstechnik“ befindet, von der Martin Schäfer Fahrzeugbau GmbH in Oberderdingen. Der VW Crafter wird von einem 163 PS starken Dieselaggregat angetrieben und kostete einschließlich seiner Beladung 107 000 Euro. 19 000 Euro schießt das Land Baden-Württemberg zu.

Umrahmt wurde die Fahrzeugübergabe vom Stettener Musikverein. Pfarrer Dr. Dietrich Hub sprach ein Geleitwort für die Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr.

Der neue ELW 1 versieht seinen Dienst bereits seit Ende Mai 2011. Bereits eine Stunde nach der Übergabe stand beim Brand der „Alten Kelter“ in Rommelshausen eine weitere Bewährungsprobe des neuen Einsatzfahrzeugs an.

Verfolgungsjagd endet im Crash

Wer von dem flüchtenden BMW-Fahrer gefährdet wurde, soll sich bei der Polizei melden

Am Mittwoch gegen 9.45 Uhr wollte eine zivile Polizeistreife den 43-jährigen Fahrer eines BMW zu einer Verkehrskontrolle in Rommelshausen anhalten. Als der BMW-Fahrer, der nicht im Besitz eines Führerscheins war, die Polizisten erkannte, beschleunigte er sein Fahrzeug und wollte sich der Kontrolle durch eine Flucht entziehen. Die Verfolgungsjagd endete schließlich in einem Frontalzusammenstoß.

Zunächst führte die Verfolgungsfahrt über die Tulpenstraße bis zur Max-Eyth-Straße und wieder zurück bis zum Adlerkreisel und weiter über den Kreisverkehr Beinsteiner Straße/Schafstraße in Richtung Stetten. In einer leichten Linkskurve auf der Kreisstraße in Richtung Stetten überholte der 43 Jahre alte BMW-Fahrer dann einen vorausfahrenden Pkw und geriet beim Wiedereinscheren aufgrund überhöhter Geschwindigkeit ins Schleudern und kollidierte frontal mit einem entgegenkommenden VW Passat eines 74-Jährigen. Bei dem Zusammenstoß wurden beide Fahrer nur leicht verletzt. Es entstand Sachschaden von 30 000 Euro. Andere Verkehrsteilnehmer, die während der Verfolgungsfahrt aufgrund der Fahrweise des BMW-Fahrers gefährdet wurden, werden gebeten, sich bei der Polizei Fellbach, Telefon: 07 11/5 77 20, zu melden.

Quelle: Waiblinger Kreiszeitung vom 08.09.2011

Wie durch ein Wunder wurde bei dem Frontalzusammenstoß auf der Kreisstraße in Richtung Stetten niemand ernstlich verletzt. Bild: Habermann

 


Der rote MAN ist sein Geld wert

93 000 Euro kostete der Gerätewagen Transport der Rommelshausener Wehr / Übergabe anlässlich der Tage der offenen Tür

Tage der offenen Tür bei der Feuerwehr Rommelshausen: Mit der Übergabe eines nagelneuen Gerätewagens (GW-T) nahm das Fest einen furiosen Auftakt. 93 000 Euro kostete das Fahrzeug auf einem MAN-Chassis mit mehreren Einsatzmodulen. „Wir haben das Maximale für das Geld herausgeholt“, sagt Kommandant Peter Schneider. Weiterlesen

Kein offenes Feuer bei eingefrorener Wasserleitung!

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