Maschinisten-Ausbildung: „Einsatzfahrten“ im 4-D-Simulator

Eine Einsatzfahrt bedeutet immer Stress, für den Fahrer eines Löschfahrzeugs genauso wie für die Besatzung, die nicht weiß, was in den nächsten Minuten auf sie zukommt. Mit Blaulicht und Martinhorn durch die Straßen von Rommelshausen und Stetten, Einsatzfahrten über kurvige Landstraßen oder über vollbefahrene Bundesstraßen – Extremsituationen, mit denen unsere Maschinisten als Fahrerinnen und Fahrer bei Einsatzfahrten öfters konfrontiert werden. Grund genug für Kommandant Andreas Wersch, den Kernener „Fahrernachwuchs“ realitätsnah in einem 3-D-Fahrsimulator ausbilden zu lassen, um sie auf den Ernstfall bestens vorzubereiten.

Im 4-D-Fahrsimulator „EMIL“ der Plochinger Fahrschule Hartmann in Plochingen können Einsatzfahrten unter Extrembedingungen geübt und dadurch das Sicherheitsgefühl hinter dem Steuer verbessert werden. Die Maschinisten lernten dabei das Gefühl für hohe Geschwindigkeiten und wie man auf kleinste Störungen im Straßenverkehr reagieren kann.

Der Fahrsimulator ist weit entfernt von einer typischen Spiele-Konsole. „Emil“ ist ausgestattet mit einer Original MAN-Fahrerkabine. Hochleistungsprozessoren projizieren in Front-, Seitenscheibe und Außenspiegel des Einsatzfahrzeuges eine reale Umgebung. Durch enge Straßen, über unübersichtliche Kreuzungen, im Berufsverkehr oder ganz plötzlich bei einsetzendem Schneefall verbunden mit Blitzeis. Rettungseinsätze kommen schließlich immer unerwartet und als Führer des Einsatzfahrzeuges müssen die Maschinisten jederzeit für alles gewappnet sein. „Emil“ steht übrigens für „Effizient, mobil, intensiv und LKW“). Das praktische Ausbildungsprogramm, dem ein Theorieteil vorgeschaltet ist, wird von der Unfallkasse Baden-Württemberg (UKBW) unterstützt.

 

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